Erdmandel für Nussallergiker

Warum Erdmandeln für Nussallergiker gut geeignet sind

In der heutigen Zeit sind Allergien keine Seltenheit mehr und fast jeder kennt mindestens eine Person, die auf irgendetwas allergisch reagiert. Insbesondere die Nussallergie ist hierzulande weit verbreitet. Laut Statistiken leiden etwa zehn Prozent der europäischen Bevölkerung unter Allergien auf Nüsse, meist handelt es sich dabei um die Haselnuss. Betroffen sind sowohl Kinder als auch Erwachsene und die Allergiesymptome reichen von leicht bis lebensbedrohlich.

Wer jedoch unter einer Nussallergie leidet, muss nicht zwangsläufig auf den Nussgeschmack verzichten. Ein guter Ersatz: die Erdmandel für Nussallergiker. Mehr Einblick in das Thema gibt der nachfolgende Ratgeber.

Was ist eine Nussallergie?

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Sind Erdmandeln für Nussallegiker eine gute Alternative zu klassischen Nüssen?

Die Nussallergie ist weltweit verbreitet, allerdings unterscheiden sich die Allergien regional sehr. Während in Europa die Betroffenen eher auf Baumnüsse wie die Haselnuss allergisch reagieren, sind es in den USA beispielsweise Walnüsse oder Cashews die Allergiker zu schaffen machen. Die Allergie macht sich in der Regel schon im Kindesalter bemerkbar.

Die meisten Auslöser von Nussallergien sind:

  • Haselnüsse
  • Cashews
  • Macadamianüsse
  • Mandeln
  • Walnüsse
  • Paranüsse
  • Pekannüsse
  • Pistazien

Die Betroffenen reagieren bei der Nahrungsmittelallergie üblicherweise auf die Proteine beziehungsweise Eiweißverbindungen in der Nuss allergisch. Am häufigsten sind es die sogenannten Speicherproteine, die für das Wachstum der Pflanze verantwortlich sind. Da es viele Nusssorten gibt und die meisten Eiweißstrukturen ähnlich mit anderen Nüssen sind, kann das Immunsystem eines Allergikers bei unterschiedlichen Nusssorten auftreten. Daher gilt bei einer Nussallergie, im Idealfall sämtliche Nüsse zu meiden.

Nüsse oder aber auch Spuren von Nüssen befinden sich zudem in zahlreichen Lebensmitteln wie etwa Brot, Brötchen, Kuchen, Kekse, Kräcker, Eis, Salzgebäck, Müsli, Süßigkeiten und zahlreichen Fertigprodukten wie Kroketten, Frikadellen oder panierte Fisch- und Fleischsorten. Die betroffenen Lebensmittel, die Schalenfrüchte, Mandeln oder Haselnüsse und Walnüsse enthalten, müssen nach europäischem Lebensmittelgesetz sichtbar gekennzeichnet werden. Bei Produkten die „nur“ Spuren von Nüssen enthalten, ist oftmals der Warnhinweis „Kann Spuren von Nüssen enthalten“ zu erkennen.

Die Symptome einer Nussallergie sind unterschiedlich, insbesondere in der Schwere. Menschen, die den Verdacht schöpfen, an einer Allergie gegen Nüsse zu leiden, sollten sich unbedingt beim Arzt des Vertrauens testen lassen. Denn nur so lässt sich die Nussallergie diagnostizieren und eventuelle lebensbedrohliche Symptome können vom Betroffenen beispielsweise mit Alternativen wie Erdmandel bei Nussallergie umgangen werden.

Was sind die Symptome einer Nussallergie?

Wie erwähnt reichen die Symptome einer Nussallergie von leicht bis lebensgefährlich. Während die einen Allergiker vielleicht nur einen Juckreiz im Mund spüren, erleiden andere Betroffene Atemnot, bis im schlimmsten Fall zu einer anaphylaktischen Reaktion.

Die typischen Symptome bei einer Nussallergie zeigen sich in der Regel wie folgt:

  • Mund, Nase, Augen und/oder Rachen:
    Kribbeln, Brennen, Juckreiz, Schwellungen
  • Haut:
    Quaddeln, Juckreiz, Ausschlag, Rötungen
  • Atemwege:
    Husten, Atemnot, Asthma
  • Magen-Darm:
    Krämpfe, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Blähungen, Durchfall, Sodbrennen
  • Herz-Kreislauf:
    Herzrasen, Herzrhythmusstörungen, Schweißausbrüche, anaphylaktische Reaktion (allergischer Schock)
  • Allgemeinbefinden:
    Erschöpfung, Kopfschmerzen, Migräne

Nicht immer treten alle hier genannten Symptome bei jedem Betroffenen auf und sind zudem nicht immer gleich schwer. Die Beschwerden können bereits wenige Minuten nach dem Verzehr auftreten oder sich erst Stunden danach bemerkbar machen.

Oftmals sind bei einer Nussallergie sogar kleine Mengen oder Hautkontakt ausreichend, damit ein allergischer Schock ausgelöst wird. Das ist meistens der Fall, wenn die Allergie nur eine einzelne Nusssorte betrifft. Weitaus häufiger ist jedoch der leichte Verlauf einer Allergie, ähnlich wie bei Heuschnupfen mit Hautrötungen oder Juckreiz sowie Husten und geschwollenen Augen.

Wie erwähnt sollten Personen, die glauben unter einer Nussallergie zu leiden, umgehend einen Test bei Arzt machen lassen. Für Betroffene gibt es erfreulicherweise gute „Nuss“-Alternativen wie beispielsweise die Erdmandel für Nussallergiker.

Warum sind Erdmandeln für Nussallergiker ein guter Ersatz?

erdmandel-frageAllergien gehören heutzutage zu den typischen „Volkskrankheiten“. Die einen verzichten auf Milch, andere auf Weizen und eben wieder andere vertragen keine Nüsse. Es gibt allerdings fast immer hervorragende Alternativen bei Nahrungsmittelunverträglichkeiten. Die Erdmandel bei Nussallergien ist beispielsweise ein optimaler Ersatz.

Die Erdmandel ist keine Nuss oder Mandel, vielmehr ein Knollengewächs, das auch unter den Namen Tigernuss oder Chufas bekannt ist. Anders als Nüsse oder Mandeln besitzt die Erdmandel weitaus weniger Proteine und ungesättigte Fettsäuren, sondern deutlich mehr Stärke. Das ist perfekt für all jene, die an einer Nussallergie leiden. Denn die Erdmandel für Nussallergiker kann üblicherweise sorgenfrei verzehrt werden. Zusätzlich ist das Knollengewächs von Natur aus frei von Gluten und Laktose, sodass auch Personen, die gegen diese Nahrungsmittel allergisch sind, meist problemlos Erdmandeln verzehren können.

Besonders hervorzuheben ist auch der hohe Gehalt an löslichen Ballaststoffen in der Erdmandel. Diese sind in der der Lage, mehr Wasser zu binden als unlösliche Ballaststoffe, sodass der Stuhlgang angeregt wird. Daher gilt wie bei anderen Lebensmitteln mit hohem Ballaststoffgehalt, dass die Menge langsam erhöht und auch die Aufnahme von Flüssigkeit angepasst werden sollten, um Blähungen und Verstopfungen zu vermeiden.

Erdmandeln für Nussallergiker gibt es als:

  • Ganze Erdmandel
  • Erdmandelflocken
  • Mehl
  • Milch
  • Öl

Die ganzen Erdmandeln werden üblicherweise getrocknet verkauft und diese sollten vor dem Verzehr etwa einen Tag in Wasser eingeweicht werden. Der Geschmack der Nuss-Alternative ist sehr ähnlich mit der einer Mandel, süß und nussig.

Was kann neben Erdmandeln bei Nussallergie noch als Ersatz verwendet werden?

Neben der Erdmandel bei Nussallergie gibt es zudem weitere gesunde Alternativen für Allergiker. So beispielsweise Sojaprodukte wie Sojamilch, Tofu oder als Flocken. Aber auch Samen und Kerne wie etwa Leinsamen, Sonnenblumenkerne oder Kürbiskerne, die insbesondere „zum Naschen“ hervorragend geeignet sind, bieten sich für Nussallergiker an. Es schmeckt zwar nicht nussig, aber auch Trockenfrüchte sind ein gesunder „Knabber-Ersatz“ für Nüssen. Doch aufgepasst, Trockenfrüchte beinhalten deutlich mehr Kalorien als frische Früchte. Weitere Alternativen als Snack sind zudem Humus, Oliven oder die Kokosnuss.

Zusammengefasst, einige gesunde Alternativen für Nussallergiker:

  • Sojaprodukte (Tofu, Sojamilch, etc.)
  • Samen und Kerne (Sonnenblumenkerne, Leinsamen, Kürbiskerne)
  • Humus
  • Oliven
  • Kokosnüsse

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Die Erdmandel: guter „Nussersatz“ für Allergiker

Eine Nussallergie ist sicherlich nicht schön und Betroffene können daraufhin viele Nusssorten oder Lebensmittel nicht verzehren. Allerdings müssen Allergiker nicht zwangsläufig auf nussähnliche Snacks verzichten. Es gibt eine Vielzahl an gesunden Ersatzvarianten, wie beispielsweise Trockenfrüchte, Samen oder Sojaprodukte, die zwar nicht unbedingt nach Nuss schmecken, dafür aber gesund und verträglich sind. Die Erdmandel bei Nussallergie ist jedoch eine hervorragende Variante, um auch als Allergiker einen nussigen Geschmack, ähnlich wie von Mandeln, genießen zu können.

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